LVZ-Fahrradfest 2026 begeistert Besucher und Radsportler

Eine große Gruppe Erwachsene und Kinder startet beim Fahrradfest.
Mehr als 2200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersgruppen gingen beim LVZ-Fahrradfest 2026 an den Start. Foto: André Kempner

Das LVZ-Fahrradfest feiert am 10. Mai 2026 nach mehrjähriger Pause seine Wiederkehr. Gut 2200 Radfahrer genießen dabei am Sonntag die abwechslungsreichen Routen durch das Leipziger Umland. Eindrücke von den fahrenden Teilnehmern und vom Begleitprogramm für die Besucher.

Teilnehmer im Alter von 2 bis 88 Jahren

„Ich war wahrscheinlich bei jedem LVZ-Fahrradfest dabei“, erinnert sich Werner Karge. Der 88-Jährige ist der älteste Teilnehmer. Er fährt die EnviaM‑Tour mit: 32 Kilometer und 93 Höhenmeter. Die Start-Tröte für ihn ertönt um 11.30 Uhr. Der Radfahrer-Pulk schlängelt sich durch die Leipziger Vororte. Nach ungefähr der Hälfte ist der Pausenpunkt erreicht: Snacks und Getränke im Tresenwald. Frisch gestärkt radelt die Gruppe weiter entlang der Wohnsiedlung am Tresenwaldbogen, vorbei am Golfplatz und wieder zurück durch den Wald zum Ziel in Taucha.

Fünf Touren führen durch das Leipziger Umland

Fünf verschiedene Touren stehen bei der Anmeldung zur Auswahl: Die Schwierigkeitslevel variieren. Die EnviaM‑Route mit Senior Karge ist als „leicht“ eingestuft. Etwas schwieriger ist die Ur-Korstitzer-Tour. Sie führt auf 45 Kilometern und 142 Höhenmetern auf einem Rundweg durch Leipziger Vororte, den Tresenwald, Deuben und Liemehna.

Ähnlich schwierig geht es auf der 64 Kilometer langen Sachsenquelle-Tour bis nach Eilenburg zu. Für die sportlichsten Teilnehmer steht die Leipziger-Messe-Tour zur Verfügung: Sie führt 100 Kilometer lang auf einer Rundtour bis an die Seen im Leipziger Norden. Bei knapp 20 Grad Außentemperatur können die Teilnehmer sich dort abkühlen.

Am Mittag trudeln die ersten im Ziel ein

Wer eine einfache Strecke sucht, hat am Sonntag die Mini-Tour gewählt: sieben Kilometer durch den Tauchaer Stadtpark inklusive Pausenpunkt am Parthebad. Dort fahren auch die Kleinsten mit. Die jüngste Teilnehmerin ist erst zwei Jahre alt; sie fährt während der Tour im Kindersitz auf dem Gepäckträger ihrer Mutter mit.

Bereits am Mittag trudeln die ersten Fahrradfahrer im Ziel ein. „Es hat sehr viel Spaß gemacht“, berichtet Jan-Gregor Brockmeier. Der Leipziger hat die Messetour, also 100 Kilometer, hinter sich. „Am Anfang ging es schnell los, in so einer großen Gruppe fährt man viel im Windschatten, dann bin ich etwas zurückgefallen und bin die letzten Kilometer in meinem eigenen Tempo gefahren.“

Eine Frau und ein kleiner Junge mit Fahrrad zeigen stolz ihre Medaille in die Kamera
Ein schönes Erinnerungsstück: Die Teilnahmemedaille beim LVZ-Fahrradfest. Foto: Dirk Knofe

Mountainbiker von Mimo-Trails zeigen ihre Tricks

Brockmeier hat seine Medaille um den Hals hängen. Die bekommen alle, die im Ziel ankommen. „Jetzt ruhe ich mich kurz aus und dann fahre ich noch fünf Kilometer nach Hause“, berichtet Brockmeier.

Für alle, die länger verweilen wollen, gibt es ein Rahmenprogramm auf dem Gelände von Fahrrad XXL. Bratwurst, Getränke, Waffeln & Co. Für einen Smoothie muss man allerdings erst aktiv werden. Ein Fahrrad betreibt den Mixer. Das bedeutet: In die Pedale treten, bevor getrunken werden kann. Für Unterhaltung sorgen unterdessen Steffen Lukas und das Plattenbauorchester sowie das Kinderformat „Abenteuer mit KESS“. Die Mountainbiker von Mimo-Trails zeigen zudem ihr Können auf einer mobilen Rampe: Salti, Drehungen, im Flug den Lenker loslassen.

„Tolles Wetter, tolle Veranstaltung“, fasst Ludwig Zeumer zusammen, Vertriebs- und Marketingleiter der LVZ. Die Teilnehmer beim LVZ-Fahrradfest stimmen zu.

Madeleine Eisenbarth, Auszug aus der LVZ vom 11. Mai 2026 / Den kompletten Artikel gibt es hier!

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